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Stiftungsprojekte

 

Psychosoziale Nachsorge für geheilte Patienten der Kinder-Onkologien, deren Umfeld sowie für verwaiste Eltern

Während bei der medizinischen Behandlung krebskranker Kinder und Jugendlicher zwischenzeitlich große Heilungserfolge erzielt werden und auch die Situation in den Kliniken während der Behandlung auch aufgrund der erfolgreichen Arbeit zahlreicher Selbsthilfe-Initiativen zwischenzeitlich als erträglich und befriedigend bezeichnet werden kann, werden die betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie deren Angehörige nach dem Krankenhausaufenthalt nicht oder nur unzureichend betreut. Die aufgrund der großen körperlichen und seelischen Belastung dringend notwendige außerklinische Nachsorge lässt in der Regel noch sehr zu wünschen übrig. Auch die Angehörigen erhalten keine oder nur eine unzureichende Unterstützung bei der sozialen Integration der ehemals schwer erkrankten Kinder. Hinzu kommt, dass der Übergang in das so genannte "normale Leben" leider oftmals noch durch Folgeerkrankungen, schweren Behinderungen oder auch Spätschäden erheblich erschwert wird und hierfür entsprechende Hilfestellungen notwendig sind.

Ziel des in der Zeit von 2003 bis 2006 durchgeführten Projekts war im Wesentlichen die psychosoziale, außerklinische und Klinik übergreifende Nachsorge der ehemals erkrankten Kinder und Jugendlichen, deren Umfeld sowie für verwaiste Eltern. Die genannte Zielgruppe sollte insbesondere auch bei der sozialen Integration nachhaltig mit entsprechenden Hilfestellungen gefördert und unterstützt werden. Das von der Stiftung ehemals geplante Projekt "Aufbau einer Gruppe von schwerer Krankheit geheilter Jugendlicher/junger Erwachsener" wurde in dieses neue Projekt integriert, so dass die ursprüngliche Zielsetzung des Stiftungsprojekts verwirklicht werden konnte.

Das Projekt wurde von den drei Münchener Selbsthilfeorganisationen

Elterninitiative Intern 3
Elterinitiative krebskranke Kinder München e. V.
Münchener Elternstiftung – Lichtblicke für schwerkranke und krebskranke Kinder –

gefördert, unterstützt und zu gleichen Teilen finanziert. Für die Abwicklung des gemeinsamen Projekts, für das die Münchener Elternstiftung die Projektleitung- und Koordination übernahm, wurde die "Arbeitsgemeinschaft Elterninitiativen krebskranker Kinder München e. V." gegründet.

Die Laufzeit des Projekts, das am 01.03.2003 gestartet war, wurde zunächst auf drei Jahre terminiert; sofern das Projekt in dieser Zeit erfolgreich verläuft, sollte es auf Dauer fortgeführt werden. Für die im Zusammenhang mit psychosozialen Nachsorge anfallenden Aufgaben wurden professionelle Mitarbeiter (z. B. Sozialpädagogen, Sozialarbeiter) eingesetzt sowie KONA, die "Koordinationsstelle psychosoziale Nachsorge für Familien mit an Krebs erkrankten Kindern", eingerichtet. Hier wurden u. a. alle im Zusammenhang mit den Projektzielen wichtigen und notwendigen Daten gesammelt, bewertet, aufbereitet und in einer eigenen Internetpräsentation veröffentlicht.

2006 hat die "Arbeitsgemeinschaft Elterninitiativen krebskranker Kinder München e. V." nach erfolgreichem Verlauf des Projekts beschlossen, den Projektstatus zu beenden und die Nachsorgeeinrichtung KONA auf unbestimmte Zeit fortzusetzen. Die Münchener Elternstiftung hat diese Entscheidung mitgetragen und unterstützt KONA deshalb im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten als Kooperationspartner des Trägers.

Seit 01.01.2010 hat die Elterninitiative Krebskranke Kinder München e. V. die alleinige Trägerschaft der Nachsorgeeinrichtung KONA übernommen. Die Stiftung steht weiterhin im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten als Kooperationspartner von KONA zur Verfügung.

Wir bedanken uns bei folgenden Personen und Institutionen für ihre großzügige Unterstützung des Projekts:

Sepp Krätz (Hippodrom-Wirt) und Hand in Hand for Children e. V.
Antenne Bayern hilft e. V.
"Barbara-König-Stiftung" der Landeshauptstadt München
Benefizaktion "Sternstunden des klassischen und modernen Balletts"

 
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